CORPORATE FINANCE
Stand: September 2014

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Kapitalisierungszinssätze in der Unternehmensbewertung – Eine empirische Analy...
CF vom 01.09.2014, Heft 09, Seite 381 - 386, CF0666203
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Kapitalisierungszinssätze in der Unternehmensbewertung – Eine empirische Analyse inländischer IFRS-Konzernabschlüsse 2013

Dr. Christian Zwirner

WP/StB Dipl.-Kfm. Dr. Christian Zwirner ist Geschäftsführer der Dr. Kleeberg & Partner GmbH WPG StBG. Der Autor dankt Herrn Michael Vodermeier, B.Sc. für seine Unterstützung bei der Erhebung und Auswertung der empirischen Daten sowie Herrn Gregor Zimny, M.Sc. für seine wertvollen Hinweise. Weitere Informationen unter www.kleeberg-unternehmensbewertung.de.

Die Werthaltigkeit von aktivierten Goodwills ist mindestens einmal jährlich durch einen Impairment-Test nach IAS 36 zu prüfen. Die Bestimmung des Nutzungswerts als Vergleichsmaßstab setzt hierbei die Ermittlung eines sachgerechten Kapitalisierungszinssatzes voraus. Der Beitrag stellt eine Fortsetzung des in CORPORATE FINANCE biz 7/2013 S. 416 ff. veröffentlichten Beitrags dar. Diesen ergänzend wird die Analyse der Entwicklung des Kapitalisierungszinssatzes zur Goodwillbewertung um das Geschäftsjahr 2013 erweitert.

According to IAS 36, goodwill must be submitted to an (at least) annual impairment-test, which requires a company-specific discount rate for future cash-flows. Aside from firm-specific factors, macroeconomic and sectoral criteria usually play an important role in determining the relevant rate. This paper analyses both the variety and the development of discount rates, compared to preceding years. This paper is a continuation of the paper published in CORPORATE FINANCE biz 7/2013 p. 416 ff.

Artikel-Inhalt

  • I. Vorbemerkung
  • II. Untersuchungsgrundgesamtheit und Aufbau der Analyse
    • 1. Analysierte Konzernabschlüsse
    • 2. Analysevorgehen
  • III. Ergebnisse der empirischen Untersuchung
    • 1. Gesamtanalyse der Daten
    • 2. Analyseergebnisse je Index
    • 3. Indexvergleich der empirischen Befunde
    • 4. Empirische Ergebnisse im Branchenvergleich
  • IV. Fazit

I.

Vorbemerkung

Die Werthaltigkeit von aktivierten Goodwills ist regelmäßig – mindestens einmal jährlich – durch einen sog. Impairment-Test zu überprüfen (IAS 36.10). Regelmäßig kommt in der Praxis als Vergleichswert, der dem Buchwert der sog. zahlungsmittelgenerierenden Einheit (ZGE) – auf die der Goodwill allokiert wird – gegenübergestellt wird, der sogenannte „value in use“, d.h. der Nutzungswert einer solchen ZGE, in Frage. Dieser ermittelt sich Cash Flow-basiert auf Grundlage der erwarteten und auf den Bewertungsstichtag abgezinsten Zahlungsströme, die der ZGE zuzurechnen sind. Die Bestimmung des Nutzungswerts setzt hierbei die zutreffende Ermittlung eines sachgerechten Kapitalisierungszinssatzes voraus. Dieser Zinssatz muss neben dem risikolosen Basiszins (bspw. 2,75% zum 01.01.2014) und einer standardisierten Marktrisikoprämie

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